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Der Schlafstern

Ein kleiner Stern kann nicht einschlafen – bis der Mond ihm zeigt, wie es geht. (3-6 Jahre, 2 Min.)

Hoch oben im Himmel wohnte ein kleiner Stern, der hieß Schlummerstern. Jeden Abend, wenn es dunkel wurde, funkelte er mit all den anderen Sternen um die Wette. Aber heute Nacht war etwas anders. Seine Zacken fühlten sich schwer an, und sein Licht flackerte müde.

„Ich möchte noch ein bisschen leuchten“, flüsterte der Schlummerstern und gähnte. Dabei fielen ihm fast die Augen zu.

Da kam der Mond vorbeigeschwebt, groß und rund und ganz leise. „Na, du Funkelkind“, sagte er freundlich, „heute darfst du dich ausruhen. Die anderen Sterne leuchten ja für dich mit.“

Der Mond holte aus seiner Tasche ein weiches Wolkenkissen. Es war so fluffig wie frisch gebackenes Brot und roch ein bisschen nach Regen und Lavendel. Vorsichtig legte er es unter den kleinen Stern.

Dann kam der Wind. Er summte ein Wiegenlied, so sanft, dass sich sogar die Wolken ein wenig im Takt wiegten. „Schlaf, kleiner Stern, schlaf ein. Die Nacht passt auf dich auf. Alles ist gut.“

Der Schlummerstern machte es sich gemütlich. Er spürte, wie sein Bauch warm wurde und seine Gedanken ganz langsam wurden. Er dachte an den Mond, an das Kissen und an das Lied des Windes.

Sein Licht wurde leiser … und leiser … bis es nur noch ein winziger, goldener Schimmer war.

Und dann schlief der kleine Stern ein, mitten in der großen, stillen Nacht.

Und du? Atme jetzt auch ganz tief ein … und langsam wieder aus. Genau wie der kleine Stern. Spürst du dein weiches Kissen? Gute Nacht, du Funkelkind.

Häufige Fragen

Für welches Alter ist die Geschichte „Der Schlafstern“ geeignet und worum geht es?

Die Geschichte ist für Kinder von 3 bis 6 Jahren und dauert etwa 2 Minuten. Ein kleiner Schlummerstern kann nicht einschlafen, bis der Mond ihm mit einem Wolkenkissen zeigt, wie es geht.